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Die Drei Zinnen

Panoramablick bei den Drei ZinnenDie Drei Zinnen im gleichnamigen Naturpark sind wohl einer der markantesten, wenn nicht überhaupt der markanteste, Gebirgsstock in den Dolomiten. Kein Wunder auch, dass dieses Natur-Highlight gleichzeitig auch das Symbol des UNESCO Weltnaturerbe Dolomiten ist.

Bereits im Jahre 1869 wurde die Große Zinne (2.999 m) erstmals erfolgreich bestiegen, und zwar durch den leidenschaftlichen Bergsteiger Paul Grohmann aus Wien sowie seinen Bergkameraden Franz Innerkofler aus Sexten und Peter Salcher aus Luggau. Nach 2 Stunden und 55 Minuten waren sie am Gipfel angelangt. Nur fünf Jahre später war es dann eine Frau, Anna Ploner, die, als 21-jährige, die Große Zinne erkletterte.

Blick auf die Drei Zinnen im WinterDrei Zinnen in den DolomitenDrei Zinnen-Hütte im Sommer

Es dauerte dann bis zum Jahre 1879 als Michl Innerkofler aus Sexten und der Schluderbacher Georg Ploner zur Besteigung der Westlichen Zinne (2.973 m) aufgebrochen sind. Erfolgreich. Michl Innerkofler war es dann auch der gemeinsam mit seinem Bruder Hans im Jahre 1881 die Kleine Zinne (2.857 m), die schwierigste der Drei Zinnen, bestieg.

1881 wurde die Drei Zinnen Hütte erbaut, welche bis zum Jahr 1908 bereits von mehr als 2000 Menschen besucht wurde. Der Wander- und Klettertourismus florierte, bis er durch den Ausbruch des Ersten Weltkriegs jäh gestoppt wurde, und das Gebiet rund um die Drei Zinnen zu einem traurigen Kriegsschauplatz wurde.

Die Nordwand war es dann, die im Jahre 1933 von sich reden machte. Nach mehreren Versuchen bezwangen am 14. August 1933 die Alpinisten Emilio Comici und die Brüder Giovanni und Angelo Dimai die steile Nordwand. Klettergeschichte wurde damit geschrieben.

360° Panoramatour der Drei Zinnen im Hochpustertal ...

Aber nicht nur im Sommer, auch im Winter sollte die Große Zinne bezwungen werden: bei mehr als 30 Minusgraden. Drei Sachsen, Peter Siegert, Gerd Uhner und Reiner Kauschke gelang im Jahre 1963 die Winterbesteigung. 17 Tage haben sie dafür benötigt.

Immer wieder sind seither diese Berge in den Sextner Dolomiten, an der Grenze zwischen den Provinzen Belluno und Südtirol, Anziehungspunkt für passionierte Kletterer und Genusswanderer aus aller Welt. Durch den Bau der Mautstraße hoch bis zur Auronzohütte, sind sie auch leicht erreichbar, auch für ungeübte Wanderer. Da der Wanderweg selbst, der rund um die Drei Zinnen führt, recht breit ist und wenige Steigungen aufweist, muss man hier an warmen Sommertagen, auch mit sehr vielen Besuchern rechnen.

Häufig gestellte Fragen zu den Drei Zinnen

Wo befinden sich die Drei Zinnen?

Die Drei Zinnen befinden sich in Südtirol und in Belluno. Die bekannte Südseite der Drei Zinnen liegt auf dem Gemeindegebiet von Toblach im Hochpustertal, die Nordseite auf Belluneser Gebiet. Die Grenze der zwei Provinzen verläuft über die Gipfel des markanten Dreigesterins.

Welche Wanderung bei den Drei Zinnen sollten geübte Wanderer nicht versäumen?

Zu den schönsten Wanderungen, aber auch zu den anstrengenderen, bei den Drei Zinnen zählt jene mit Start im Fischleintal. Über das Altensteintal hinauf zu den oberen Bödenseen und zur Dreizinnenhütte. Dann Weiterwanderung zum Paternsattel, Lavaredo- und Auronzohütte und über Weg Nr. 105 zu den kleinen Zinnenseen, der Langen Alpe und zurück zur Dreizinnenhütte. Von dort über den Aufstiegsweg ins Fischleintal. Zur genauen Wegbeschreibung.

Welche Orte im Hochpustertal eignen sich am besten als Ausgangspunkt für Wanderungen zu den Drei Zinnen?

Es sind dies die Orte Sexten und Toblach. Eine Liste der Unterkünfte für Sexten findest Du hier, für jene für Toblach klickst Du hier.

Wie komme ich mit dem Auto zu den Drei Zinnen?

Von Toblach aus sind es 23,3 km bis zum Parkplatz an der Auronzohütte. Du fährst von Toblach Richtung Cortina und biegst in Schluderbach links ab nach Misurina. Vor dem Misurinasee geht es links hinauf zur Mautstelle und über die Panoramastraße Drei Zinnen bis zur Auronzohütte.

Wann war die Erstbesteigung der Großen Zinne?

Die Erstbesteigung war 1869 durch die Bergsteiger Paul Grohmann aus Wien, Franz Innerkofler aus Sexten und Peter Salcher aus Luggau.

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